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Multimedia-Ratgeber: Webdesign | |||
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Spezial: Webdesign, Teil 2 l
Zum Abschluß dieses Reportes möchte ich Ihnen folgendes Resümee zur Entscheidungsfindung mitgeben: Das Erwerben elektronischer Medienkompetenz sowie das Bestehen in freier Wirtschaft erfordert Voraus- setzungen und Lebensbedingungen, die nicht als all- gemein selbstverständlich angesehen werden können. Im Verhältnis zum Einkommen sind die vorher und erwerbsbegleitend zu erbringenden Aufwendungen an Zeit und Geld überproportional groß und kaum mehr abgrenzbar. Der Zwang zur ständigen Weiterbildung, zur Anpassung an technologische Entwicklungen, Änderungen von Strukturen und Tendenzen des Marktes und zur Wettbewerbsfähigkeit erfordert Ressourcen, die kleine Firmen und einkommens- abhängige Erwerbstätige kaum oder nicht auf- bringen können. Die Investitionen in die berufliche Zukunft drohen in Umfang und Ausrichtung auf ein Ziel außer Kontrolle zu geraten und damit die Existenz zu gefährden. Besonders in der Arbeitswelt der Neuen Medien gibt es noch keine Richtlinien und Arbeitsbe- dingungen, die eine linear ausgerichtete Aus- bildung und Berufsentwicklung ermöglichen. Die Zukunft wird zum Gegenstand von Spekulationen und ist nicht mehr plan- und kalkulierbar. Dennoch oder gerade deshalb gilt:
Sie sich für den Überlebenskampf. Anwendung elektronischer Medien inklusive Internet werden in Zukunft branchenübergreifend zur Standard- qualifikation wie das Lesen und Schreiben gehören. Das Erlernen von Webdesign und aller damit ver- bundener Fachbereiche kann ohne Zweifel für Sie als Instrument zur selbständigen Informationsbe- schaffung und zur privaten und beruflichen Präsentation sehr nützlich und förderlich sein. Insbesondere das Internet bietet Ihnen wie kein anderes Medium die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anliegen an die Öffentlichkeit zu wenden, ohne dass Sie jemand daran hindern könnte und ohne sich in Abhängigkeiten begeben zu müssen. Lassen Sie sich nicht konfus machen und sich zu Qualifikationsmaßnahmen hinreißen, die gerade als trendy und gewinnbringend gelten, sondern konz- entrieren Sie sich auf Ihre persönlichen Stärken und Überzeugungen ! Stecken Sie sich klare und mit kalkulierbarem Aufwand erreichbare Ziele. Wenn Sie Webdesign oder Multimedia zu Ihrem Beruf machen möchten, fangen Sie als Angestellter in einer Agentur oder in einem Media-Unternehmen an. Erst wenn Sie genügend Erfahrung und auch potenzielle Auftraggeber haben, sollten Sie den Schrittt in die Selbständigkeit wagen. Überprüfen Sie aber in jedem Fall - ob angestellt oder freiberuflich - ob Sie den in diesem Report darge- stellten Anforderungen und Bedingungen des Arbeits- marktes gerecht werden. Informieren Sie sich ausführlich über die Entwicklungen auf dem digitalen Markt, um Aufwand und Nutzen Ihrer gestalterischen Tätigkeiten rechtzeitig und präzise abschätzen zu können. Holen Sie aus unterschiedlichen Quellen die Auskünfte, die Sie brauchen, um ein objektivierbares Abbild der komplexen Arbeitswirklich- keit zu erhalten. Webdesign ist ein guter Einstieg in die Welt der Neuen Medien - nicht mehr und nicht weniger. Für eine berufliche Perspektive brauchen Sie aber weitergehende Qualifikationen bzw. ergänzende Berufe. Es ist anzunehmen, dass sich Webdesign wie eine Sonne aufblähen wird - bis zur Explosion. Ähnlich wie beim Urknall, aus dem unser Sonnensystem entstand, werden auf diese Weise sehr viel ausdifferenziertere Berufs- felder entstehen und eine organisierte Navigation durch die berufliche Zukunft erforderlich machen. Verbindlich geregelte Richtlinien und Arbeits- bedingungen gilt es noch für diese technologische Revolution zu schaffen, für die wir noch nicht gerüstet sind. Unser wirtschaftspolitisches System muss noch erst für die sich daraus ableitende neue Form des Lebens und Arbeitens kompatibel gemacht werden. Dafür setze ich mich ein und hoffe, mit diesem Report einen Beitrag dazu geleistet zu haben. Ende des Reports
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